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Ein Mensch steht vor einem Wald. Vor ihm grasen Elche.
2 min

Ab ins Grüne! So motivierst du dich, regelmäßig raus in die Natur zu gehen

Wie oft gehst du raus ins Grüne?
  • Jedes Wochenende
  • Einmal im Monat
  • Natur, was ist das?

Für den Fall, dass es dir schwerfällt, regelmäßig rauszugehen (we’ve all been there), haben wir hier ein paar Argumente, die dich vielleicht zu einem Sonntagsspaziergang in der Natur ermuntern.

Denn Fitnessstuios sind teuer, die Natur hingegen ist kostenlos!

Viel Zeit in der Natur verbringen ist super, um fit zu bleiben. In Japan wissen die Menschen das schon lange und praktizieren das “Shinrin yoku” (= Waldbaden), dass zur Stärkung des Immunsystems gegen Krankheiten verschrieben wird → Bäume setzen Phytonzide in die Luft frei = organische Pflanzenstoffe, die vor eingeatmeten Bakterien schützen.

Britische Forschende haben berechnet, dass wir mindestens zwei Stunden pro Woche im Grünen verbringen sollten, um die wohltuenden Vorteile zu spüren. Wer nicht so viel Zeit am Stück hat, kann die 120 Minuten auch aufteilen und häufiger, und dafür kürzer, rausgehen.

Also: Waldspaziergänge = Nummer 1 Hilfsmittel gegen Stres

Es ist erwiesen, dass Spaziergänge im Wald die Cortisolausschüttung (aka das Stresshormon) und den Herzschlag senken.

Auch Verspannungen können dadurch gelockert werden. Schlechte Luft atmen kann Stress, Müdigkeit und sogar Migräne auslösen. Die Waldluft hingegen ist sauber und kann gegen Schlappheit helfen. Praktisch!

Amerikanische Forschende haben eine Studie über die antidepressive Wirkung von Naturerlebnissen veröffentlicht → Spaziergänge sind gut für’s Gehirn, verhindern übermäßiges Grübeln, machen zuversichtlicher, also weniger deprimiert!

Allerdings tritt die Wirkung erst ab 120 Minuten in der freien Natur auf → Wie gesagt, diese Zeit kann auch auf mehrere Tage aufgeteilt werden.

Zeit in der Natur zu verbringen hilft auch sehr gut gegen Schlafstörunge und gut schlafen ist wirklich super nice...

Ein täglicher kleiner Spaziergang an der frischen Luft kann die Qualität deines Schlafes verbessern → Wenn du dich körperlich anstrengst, baut dein Körper den Stress der letzten Tage ab und deine Augen können etwas anderes erfassen als das blaue Licht deines Bildschirms (dieses beeinflusst nämlich das Schlafhormon, you know).

Außerdem: Wer sich mit der Natut verbunden fühlt, der behandelt sie gut und lernt, sie zu schützen!

  • Der französische Regisseur und Umweltaktivist Cyril Dion erklärt in seinem Dokumentarfilm “ANIMAL” (2021) sehr klar: “wir können nichts beschützen, das wir nicht kennen, das wir nicht miterleben”.

  • “Was mir wichtig ist, bewegt mich” → Eine Studie der Forschungsstelle Spinoza belegt, dass Menschen, die sich stärker für die Zukunft der Erde einsetzen, auch enger mit der Natur verbunden sind. Und wenn die Umwelt immer mehr Menschen am Herzen liegt → Umweltfreundlichere Lebensweisen (verpackungsfreier Konsum, weniger Shopping, etc.) = weniger CO2-Emissionen = super für’s Klima!

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🥜 In a nutshell

  • Mindestens 2h/Woche in der Natur zu sein schützt vor Krankheiten, reduziert Stress, Niedergeschlagenheit und Schlafstörungen.
  • Der Mensch lebt immer mehr in Städten (= 70% im Jahr 2050). Wenn er mehr Zeit in der Natur verbringt, lernt er, sie zu verstehen und sie zu schützen.
Na, wer hat jetzt Lust auf einen kleinen Spaziergang?
  • Safe!
  • Zu faul...

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👀 Quellen

FranceInfo
Biodiversité.gouv
Nature
Observatoire Spinoza

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Nicolas Quénard
The Lizard King