First Steps: Mehr Motivation zum Fahrradfahren

5 min
Nicolas Quénard
Wie oft fährst du mit dem Fahrrad?
  • Jeden Tag
  • Hin und wieder
  • Nieeeee
Wieviel effizienter ist das Fahrrad als das Auto in der CO2-Bilanz?
  • … 2x so effizient.
  • … 10x so effizient.
  • … 20x Mal so effizient.

Tipp Nr. 1: Ein geeignetes Fahrrad finden

Zum Fahrradfahren braucht man nunmal ein Fahrrad. Die essenzielle Frage ist: Was hast du damit vor? Möchtest du…

  • … in der Stadt fahren?
  • … Ausflüge in die Natur machen?
  • … dich auf die Tour de France vorbereiten? (Man weiß ja nie)

Je nach Antwort sollte schnell klar sein, welches Rad zu dir passt

Das Schöne an Fahrrädern ist, dass es sie für jeden Geschmack und für jeden Zweck gibt:

  • Wenn du dir dein erstes Fahrrad neu kaufen willst, kannst du einfach in einen Fahrradladen gehen und dich professionell beraten lassen → rechne mit mindestens 250 € für ein neues Fahrrad.
  • Wenn du schon etwas Erfahrung hast, kannst du auch auf eigene Faust im Internet stöbern und so den Drahtesel deiner Träume finden.
  • Wenn du nur ab und zu mal fahren möchtest und es sich für dich nicht lohnt, in ein eigenes Fahrrad zu investieren, kannst du (für kurze Strecken) per App ein Rad bei einem Fahrradverleih mieten.
  • In vielen Großstädten gibt es persönliche Leihfahrräder im Abo. Du zahlst ca. 17 € pro Monat und bekommst ein tolles Fahrrad mit einem kostenlosen Reparaturservice. Wenn es kaputt ist, wird es sogar ersetzt.


Tipp Nr. 2: Das Fahrrad richtig einstellen

Das ist der zweite wichtige Schritt, damit du richtig fahren kannst, ohne dein schönes Fahrrad zu ruinieren (oder schlimmer noch, dich irgendwo zu verletzen). Sattelhöhe, Sitzposition, Vorbaulänge, Reifendruck… Falls Du Dir unsicher bist, solltest du dein Rad am besten bei eine:r Fahrradhändler:in oder einer Fahrradwerkstatt einstellen lassen. Danach kannst du ganz entspannt und mit bestem Gewissen in die Pedale treten.


Tipp Nr. 3: Beachte die Beschilderung

Die Straßenverkehrsordnung enthält Regeln für alle Verkehrsteilnehmer, egal ob mit einem Fahrzeug oder als Fußgänger. Und natürlich gibt es auch für Fahrräder eine eigene Beschilderung. Beispiel:

  • Ein rundes, blaues Schild mit einem weißen Fahrrad weist darauf hin, dass es einen Radweg gibt und du ihn benutzen musst.
  • Ein rundes, weißes Schild mit rotem Rand und einem schwarzen Fahrrad bedeutet, dass du auf dem entsprechenden Weg nicht fahren darfst.

Es gibt jedenfalls eine ganze Reihe von Verhaltensregeln, die du kennen solltest, um Unfälle zu vermeiden. Du findest sie hier!


Tipp Nr. 4: Sich richtig ausrüsten

Um die kleinen Alltagsprobleme, die Radfahren so mit sich bringt, bewältigen zu können, empfehlen wir dir als Ausrüstung:

  • Eine Fahrradpumpe + 1 Ersatzschlauch für den Fall einer Reifenpanne.
  • Ein Schloss oder eine Kette (damit es vor Dieben sicher ist)
  • Eine Trinkflasche (Radfahren macht durstig!)
  • Ein kleiner Gepäckträger hinten oder vorne und sei es nur, um deine Regenjacke zu verstauen.
  • Eine Klingel, um andere Verkehrsteilnehmer:innen auf dich aufmerksam zu machen. Sie ist vorgeschrieben und gehört zu einem verkehrssicheren Fahrrad!
  • Ein weißes Licht vorne / ein rotes Licht hinten, um bei Nachtfahrten gut sichtbar zu sein. Auch Licht ist verpflichtend, sonst droht dir ein Bußgeld, wenn die Polizei dich erwischt!


Tipp Nr. 5: Wie sieht es mit dem Helm aus?

Das liegt ganz bei dir! In Deutschland ist das Tragen eines Fahrradhelms nicht verpflichtend. Es ist aber eine super Idee, deinen Kopf zu schützen! Einer Studie zufolge senkt das Tragen eines Helms das Risiko von Kopfverletzungen um 60 % und von tödlichen Verletzungen um 73 %. Eine andere Studie hat wiederum gezeigt, dass Autofahrer:innen weniger aufmerksam auf Radfahrer:innen reagieren, die keinen Helm tragen. Entscheide selbst!

Und, fährst du ab jetzt auch wieder mehr mit dem Fahrrad?
  • Yes, let‘s go!
  • Nach den Sommerferien, versprochen!
  • Nenene
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Nicolas Quénard
The Lizard King