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Gezeichnete Mirabellen, Zucchini, Heidelbeeren
2 min

Sommerliches Essen, das gut fürs Klima ist

Sommer heißt nicht nur Sonne und See, sondern auch eine Vielfalt an regionalen Obst- und Gemüsesorten.

Diese sind viel klimafreundlicher, weil sie keine langen Transportwege hatten und draußen im Freien gewachsen sind. Für die Produktion wurde also wenig Energie aufgewendet. Anders ist es, wenn die Früchte in einem (beheizten oder unbeheizten) Gewächshaus wachsen.

Aber aufpassen beim Einkauf:

Nur weil ein Obst oder Gemüse gerade bei uns Saison hat, wird es trotzdem auch noch aus dem Ausland importiert. Deshalb im Supermarkt immer das Herkunftsland checken (steht auf dem Schild) oder beim Marktstand nachfragen, ob das Produkt aus Deutschland kommt.

Hast du Zucchini schon mal roh gegessen?
  • What, das geht?!
  • Klar, mag ich sehr gerne!
  • Mal probiert, aber nicht überzeugt…

Zucchini, Mirabellen und Heidelbeeren sind unsere regionalen Juli-Lieblinge. Hier die Facts für dich:

Zucchini:

  • Zucchini haben in Deutschland von Juni bis Oktober Saison, aus dem Freilandanbau bekommst du sie ab Juli.

  • Zucchini sind mit dem Kürbis (italienisch: „zucca“) verwandt! Daher kommt auch ihr Name – übersetzt aus dem Italienischen heißt Zucchini: „kleine Kürbisse“.

  • Das meiste Aroma haben kleine, dünne Zucchini. Das Gemüse kannst du in Gelb oder Grün kaufen – die Farbe macht für den Geschmack keinen Unterschied.

  • Zucchini sind easy zubereitet – du kannst sie roh essen und selbst die Blüten sind essbar. Allerdings: gut würzen, denn Zucchini haben keinen starken Eigengeschmack.

Mirabellen:

  • Mirabellen sind eine kleine Pflaumenart und haben in Deutschland im Juli, August und teilweise noch im September Saison.

  • Im Durchschnitt isst jede Person in Deutschland etwa ein Kilogramm Pflaumensorten pro Jahr – allerdings nicht nur Mirabellen, sondern auch klassische Pflaumen/Zwetschgen und andere verwandte Sorten.

  • Mirabellen erkennst du daran, dass sie klein und rund sind, gelb und manchmal eine rote Färbung haben. Sie sind die kleinste Pflaumenart!

  • Noch ein Profitipp: Erst direkt vorm Essen waschen! Sonst geht die wachsartige Schutzschicht kaputt und die Mirabellen werden schneller faul.

Heidelbeeren:

  • Unterschied zwischen Heidelbeere und Blaubeere? Keiner! Die Beere hat regional einfach nur unterschiedliche Namen – Saison hat sie den Sommer über.

  • Die Heidelbeere/Blaubeere ist typisch norddeutsch – 70 Prozent der in Deutschland geernteten Früchte kommen von dort. Das liegt an den Heide- und Moorböden dort, die sind für die Pflanze ideal.

  • Die klassischen Kulturheidelbeeren, die wir im Supermarkt kaufen, werden erst seit etwas mehr als 100 Jahren gezüchtet. Sie stammen von Stauden und Beeren ab, die wild in der Natur wachsen.

  • Ein Unterschied zwischen Wald- und Kulturheidelbeere: Bei der Beere aus dem Wald ist auch das Fruchtfleisch blau und färbt deine Zunge.

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😎 Du willst noch mehr wissen?

  • Mehr zu lokalen und regionalen Gemüsen erfährst du auf dem Instagramkanal von NOWU:

So legst du deinen eigenen Kompost an - auch ohne Garten!

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👀 Quellen

Verbraucherzentrale
Apotheken Umschau
NDR
BR
rnd


🐦 Von Dayala Lang