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Ein Update zur COP27

Die COP27 hat am Sonntag, den 6. November, angefangen und geht noch bis zum 18. November. Du findest das Thema super spannend und möchtest auf dem neuesten Stand sein? Kein Problem, wir versorgen dich regelmäßig mit allen wichtigen Infos!

Was ist eigentlich die COP27?

Ein kleiner Reminder, bevor du dich in diesen umfangreichen Bericht über die aktuelle Umweltsituation stürzt:

Die COP27 = eine Art sehr großes, mehrtägiges Treffen, auf dem Staatsoberhäupter, Diplomat:innen, Aktivist:innen, Unternehmer:innen und Wissenschaftler:innen aus der ganzen Welt über neue Möglichkeiten im Kampf gegen den Klimawandel sprechen.

Das ist super wichtig!

FYI: Dieses Jahr ist es die COP27, weil es seit 1995 jedes Jahr eine COP gibt. Es ist also die 27.

Sie findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt (letztes Jahr war die COP26 in Glasgow).

Dieses Jahr findet die COP in Sharm el-Sheikh in Ägypten statt.

Für noch mehr Infos über die COP27: Hier ein paar Basics...

Worüber wird auf der COP genau gesprochen?

Über das Klima natürlich. Und darüber, wie man konkret etwas tun kann, um den Schaden zu begrenzen.

Hier ein paar große Themen, die dieses Jahr im Mittelpunkt der Diskussionen stehen:

  • Abschwächung: Es geht immer wieder darum, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und den Klimawandel zu begrenzen.
  • Anpassung: Selbst wenn wir die Klimakrise eindämmen, müssen wir uns immer noch an viele neue Bedingungen anpassen (höhere Temperaturen, Dürre, Anstieg des Meeresspiegels usw.).
  • Verluste und Schäden: Einige Auswirkungen der globalen Erwärmung werden langfristige Folgen haben (materiell und wirtschaftlich...). Das ist mittlerweile nicht mehr zu vermeiden, also müssen wir uns vorbereiten, am besten alle zusammen.
  • Finanzierung: Ja, auch daran muss man denken! Gegen die Klimakrise anzukämpfen ist ja schön und gut, aber wer zahlt das alles?
  • Minderung: Im Wesentlichen geht es darum, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und den Klimawandel zu begrenzen (immer und immer wieder).

Was ist bisher passiert?

Bei der Eröffnungszeremonie sagte Simon Stiell (Generalsekretär der UN-Klimabehörde), dass heute "eine neue Ära beginnt”. Dank der COP21 in Paris gibt es das Pariser Klimaabkommen, dank der COP24 in Katowice und der COP26 in Glasgow gibt es konkrete Pläne und nun soll es um die Umsetzung gehen.

Trotz der angespannten geopolitischen Lage sagte Steill auch, dass die COP27 ein sicherer Arbeitsraum sein soll und vor allem diese 3 Ziele verfolge:

  • Das Gesagte in Taten umwandeln und zeigen, dass nicht alles nur “Blabla” ist.
  • Weiterhin nach den 4 großen Säulen arbeiten: Abschwächung, Anpassung, Finanzierung und Verluste und Schäden.
  • Alle Beteiligten zu Transparenz und aktiver Beteiligung verpflichten.

Der ägyptische Menschenrechtsaktivist Alaa Abdel Fattah, der sich bereits seit Dienstag im Hungerstreik befand, trat am Sonntag in einen Durststreik

Unter anderem hat der französische Präsident Emmanuel Macron das Wort ergriffen. Er betonte, dass die Energiekrise (die sich aus dem Krieg in der Ukraine ergibt) nicht dazu führen darf, dass der Fokus auf das Klima vernachlässigt wird. Außerdem appellierte er an alle Industrieländer, ihre Verpflichtungen gegenüber finanziell schwächeren, vom Klimawandel stärker gefährdeten Regionen zu erfüllen.

Antonio Guterres (UN-Generalsekretär) schlug einen Klimasolidaritätspakt vor, der seine Mitglieder dazu verpflichten würde, noch mehr für die Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen zu unternehmen + Nicht-Industrieländern finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Olaf Scholz betonte den Ernst der Lage und setzte sich für die Freilassung des inhaftierten Aktivisten Alaa Abdel Fattah, der sich noch immer im Durststreik befindet. Scholz sprach sich für seine sofortige Freilassung aus.

Die Frage der Verantwortung der "reichen" Länder des Nordens gegenüber den finanziell geschwächten Staaten des globalen Südens steht weiterhin im Mittelpunkt. Hier wird sich auf das "Verursacherprinzip" berufen→ Die Staaten, die historisch gesehen mehr verschmutzt haben (USA, Frankreich, Deutschland...), die Länder, deren Kohlenstoffausstoß explodiert (China, Indien...), und die Öl- und Gasunternehmen müssen die Länder finanziell unterstützen, die weniger für den Klimawandel verantwortlich sind und dennoch am meisten mit dessen Folgen zu kämpfen haben.

Die "hochrangige Expertengruppe" der Vereinten Nationen veröffentlichte einen Bericht, in dem sie vor Greenwashing und falschen Versprechen im Kontext von CO2-Neutralität warnt. Staaten und große Industriekonzerne sollen keine neuen Projekte zur Förderung fossiler Energieträger mehr unterstützen und aufhören, die (umstrittene) Praxis der CO2-Kompensation exzessiv zu nutzen.

Ein weiterer Bericht, der von den Vorsitzenden der COP26 und COP27 in Auftrag gegeben wurde, hat Folgendes Ergebnis: Bis 2030 werden 2400 Milliarden US-Dollar pro Jahr benötigt, um in allen "Entwicklungsländern" (außer China) die Emissionen zu reduzieren, die Schäden des Klimawandels zu bewältigen und Land und Natur wiederherzustellen. Von diesen 2400 Milliarden können 1400 Milliarden aus eigener Tasche kommen und mindestens 1000 Milliarden müssen von Investor:innen außerhalb dieser Länder kommen. (Uff!!)

Seit Beginn der COP27 sprechen wir darüber: Eine der großen Herausforderungen ist die Bereitstellung von Geldern für Verluste und Schäden. Bisher wurden folgende Finanzierungen angekündigt: 170 Millionen für Deutschland, 10 Millionen für Schottland, 50 Millionen für Österreich, 7 Millionen für Schottland oder auch 2,5 Millionen für Belgien.

→ Diese Gesten wurden von den betroffenen Ländern und Aktivist:innen begrüßt, doch die Summen scheinen im Vergleich zu den erforderlichen Beträgen immer noch sehr gering. Außerdem ist es kein echter automatischer Mechanismus, der von diesen anfälligeren Ländern gefordert wird!

Das Thema des Tages war die Finanzwirtschaft. Daher nutzten etwa 50 Aktivist:innen die Gelegenheit, um auf Initiative der NGO Oil Change International zu demonstrieren und die Staaten aufzufordern, die Finanzierung fossiler Energien einzustellen. Dabei wurden Japan, Südkorea und China als die drei größten (öffentlichen) Finanziers der fossilen Industrie bezeichnet, wie aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht hervorgeht.

Die COP27 ist auch eine Gelegenheit für junge Menschen, sich Gehör zu verschaffen, wie zum Beispiel die ugandische Aktivistin Vanessa Nakate, die zusammen mit Jugendlichen aus der ganzen Welt daran erinnert, was es für sie bedeutet, etwas für das Klima zu tun.

Der Mittwoch war auch eine Gelegenheit für den ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore, "Climate trace" vorzustellen, ein neues Tool, um die Gebiete mit den höchsten Treibhausgasemissionen in Echtzeit zu kartografieren. Und ohne große Überraschung sind die 14 Orte mit den höchsten Emissionen allesamt Orte, an denen Erdöl oder Erdgas gefördert wird ...

Schließlich kündigte der Sondergesandte des US-Präsidenten für den Klimaschutz, John Kerry, heute Morgen den Start einer neuen öffentlich-privaten Partnerschaft (im Grunde eine Kollaboration zwischen öffentlichen Akteuren wie Staaten und privaten Akteuren wie Unternehmen) an, die die Energiewende in Entwicklungsländern beschleunigen soll. Die Ankündigung wurde von Klimaaktivist:innen mit gemischten Gefühlen aufgenommen, da diese befürchten, dass es sich dabei um Greenwashing handelt. Der Fall wird weiterverfolgt!

Heute stand bei der COP der Tag der Jugend auf dem Programm! Eine Gelegenheit für sie, sich Gehör zu verschaffen, durch Demonstrationen, aber auch durch Reden, mit einem Hauptmotto: Finanzierungen für Verluste und Schäden jetzt. Laut Aktivist:innen vor Ort ist dies eine Forderung, die sowohl von der Jugend in den Ländern des globalen Südens als auch von der Jugend in den globalen Ländern des Nordens getragen wird, und bei ihnen ist eine echte Wut spürbar.

Wälder leisten wertvolle Dienste für die Artenvielfalt und gegen den Klimawandel. Leider wird nicht gut genug auf sie achtgegeben: Im Kongo, der einen der größten Regenwälder der Welt beherbergt, sind laut einem neuen Bericht der Rainforest Foundation und Earth Insight, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, 64 Millionen Hektar durch (zukünftige oder bestehende) Öl- und Gasprojekte bedroht. Das entspricht der doppelten Fläche Deutschlands...

Vielleicht erinnerst du dich noch daran, dass Global Witness im letzten Jahr die massive Präsenz von Lobbyisten bei der COP26 angeprangert hat, die die Industrien für fossile Energieträger vertreten. Dieses Jahr sind sie noch zahlreicher: 636 Personen, die etwas mit den Öl- und Gasgiganten zu tun haben, wurden als Teilnehmende registriert. Damit sind sie die größte Delegation, wenn man sie mit den Delegationen der einzelnen Länder vergleicht. Sie sind sogar zahlreicher als alle Vertreter:innen der zehn am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder zusammengenommen!

Wir schließen mit einer schlechten Nachricht... Die Sorge um den Häftling Alaa Abdel Fattah wächst, der am Donnerstag nach einem siebenmonatigen Hungerstreik in medizinische Behandlung gegeben wurde. Zur gleichen Zeit demonstrierten in den Straßen von Sharm el-Sheikh hunderte COP27-Teilnehmende in weißen Kleidern (wie die ägyptischen Gefangenen) und forderten die Freilassung der 60.000 politischen Gefangenen, die in Ägypten inhaftiert sind (laut einer NGO).

Die Nachricht Nr. 1 an diesem Freitag war der Besuch von Joe Biden auf der COP27. In einer 20-minütigen Rede versprach der US-Präsident, dass sein Land seine Ziele für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 einhalten werde. "Die Klimakrise bedroht das Leben des Planeten selbst", warnte das amerikanische Staatsoberhaupt. Er wandte sich auch an die Staats- und Regierungschefs der anderen Länder auf dem Klimagipfel und forderte sie auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen und ihre Emissionen zu senken: "Die USA haben gehandelt, jeder muss handeln, das ist die Verantwortung einer globalen Führung". Letzte Meldung: Laut dem US-Präsidenten hat der Krieg in der Ukraine die Notwendigkeit eines Ausstiegs aus der Nutzung fossiler Brennstoffe noch dringlicher gemacht.

Das Global Carbon Project, eine Organisation, die versucht, die Treibhausgasemissionen zu quantifizieren, nutzte den Tag im Zeichen der Dekarbonisierung, um eine neue, nicht sehr schöne Ausgabe zu veröffentlichen... Den Forschenden zufolge ist die Begrenzung der globalen Erwärmung auf +1,5°C (wie im Pariser Abkommen angestrebt) nun ein unerreichbares Ziel.

Patrick Pouyanné, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens TotalEnergies, wurde am Freitag von Umweltaktivist:innen angesprochen, als er sich auf dem Weg zu einer Konferenz auf der COP27 befand. Der Austausch zwischen dem Chef des Ölriesen und den Aktivist:innen war schnell, aber äußerst angespannt. Die NGOs verurteilten die Anwesenheit von TotalEnergies auf einer Konferenz über den Klimawandel, dessen Hauptursache die Verwendung von Brennstoffen ist, die aus fossilen Energieträgern gewonnen werden, aufs Schärfste.

Johan Rockström, ein schwedischer Wissenschaftler, der für seine Forschungsarbeit international anerkannt ist, erklärte ebenfalls am Freitag, dass 1/3 der Menschen auf der Welt in Gebieten leben, in denen sie zunehmend Bedrohungen ausgesetzt sein werden, die von Naturkatastrophen bis hin zu Nahrungsmittel- und Wasserknappheit reichen.

Wir schließen mit der Initiative des Tages: Die Frauen aus den Ländern des globalen Südens, die auf der COP27 anwesend waren, trugen am Freitag alle ein blaues Kleid, um die Klimaauswirkungen zu symbolisieren, die ihre Länder erleiden. Eine sehr symbolische Aktion, wenn man bedenkt, dass auf der COP gerade die Frage der Verluste und Schäden diskutiert wird.

Die Mobilisierungen für die Freilassung von Alaa Abdel Fattah (und anderen politischen Gefangenen in Ägypten) gehen bei der COP weiter! Am 12. November gab es unter anderem eine Demonstration, die von seiner Schwester Sanaa Seif angeführt wurde. Bisher sind keine Neuigkeiten von ihm durchgesickert, seit er vor sieben Tagen seinen Durststreik begonnen hat (die von seinem Anwalt in dieser Woche beantragten Besuche wurden nicht genehmigt), aber es wurde ein neues Gnadengesuch des Präsidenten eingereicht.

Marina Silva, ehemalige Umweltministerin in Brasilien und Teil des Teams des im Oktober gewählten Präsidenten Lula, kündigte an, dass ihr Land etwas für den Amazonas tun werde, auch wenn es dafür keine internationale Hilfe erhalte; sie setzte insbesondere ein Ziel für die Wiederaufforstung von 12 Millionen Hektar (das ist fast die Fläche von Portugal + die von Belgien).

Eine weitere bemerkenswerte Aussage war die von 200 großen Unternehmen, die von Bayer über H&M bis hin zu Nestlé reichen (und von denen nicht wenige zu Branchen gehören, die schwerwiegende Auswirkungen auf den Planeten verursachen). Trotzdem forderten sie die Regierungen auf, "ihre Verpflichtung zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C aufrechtzuerhalten und schnell zu handeln, um diese Verpflichtung umzusetzen". Das war tatsächlich das Versprechen des Pariser Abkommens, aber nachdem sich die Erde bereits um +1,1°C erwärmt hat, scheint es immer schwieriger zu werden, es einzuhalten.

Auf der Seite des drängendsten Themas dieser COP, nämlich Verluste und Schäden (über die wir dir in diesem Artikel schon mehrfach berichtet haben), gibt es eine weitere ermutigende Aussage: Nachdem Joe Biden kritisiert worden war, weil er dieses Thema in seiner Rede nicht angesprochen hatte, versicherte John Kerry, der Sondergesandte der USA für den Klimaschutz, dass das Land Initiativen zu diesem Thema "voll und ganz unterstützt" und daran arbeitet. Das wird sich im Laufe der Verhandlungen, die nächste Woche fortgesetzt werden, noch herausstellen!

Ruhetag, nicht viel Spannendes zu berichten!

Es sind nur noch wenige Tage bis zum Ende der COP. Wie sieht es mit den Verhandlungen aus? "Die politischen Reden der Staatschefs lassen sich nur schwer in konkrete Taten umsetzen", beklagt das Netzwerk Action Climate Network, das gerade eine Bilanz der ersten Woche veröffentlicht hat. Es gibt weder Fortschritte bei der Finanzierung (trotz der neuen Ankündigungen der letzten Tage) noch bei der Reduzierung der Emissionen, da kaum ein Land seine Ziele nach oben korrigiert hat (außer Mexiko, aber wir warten noch darauf, dass es seine Ziele in die Tat umsetzt). Kurzum, wie Sameh Choukri, Präsident der COP27, diplomatisch zusammenfasste: "Es bleibt noch viel zu tun".

Die Vereinten Nationen haben angekündigt, eine Untersuchung über "Verstöße gegen den Verhaltenskodex" durch die ägyptische Polizei einzuleiten. Diese Entscheidung folgt unter anderem auf eine Beschwerde der deutschen COP27-Delegation, die sich "überwacht" gefühlt hat. Viele Aktivist:innen haben sich auch über die Überwachung von Demonstrationen vor Ort beschwert.

Eine gute Nachricht zu Beginn der Woche: Der Gesundheitszustand des ägyptischen Aktivisten Alaa Abdel Fattah verbessert sich laut seiner Familie, die kürzlich einen Brief von ihm erhalten hat. Er setzt seinen Hungerstreik jedoch noch immer fort.

Eine weitere gute Nachricht: Indien hat seine Strategie vorgestellt, um bis 2070 CO2-neutral zu werden (ein Versprechen, das es während der COP26 gegeben hatte). Was das Land plant: Ausbau von Biokraftstoffen, erneuerbaren Energien sowie Technologien, um Kohlenstoff einzufangen.

Der politische Gefangene Alaa Abdel Fattah hat seinen Hungerstreik abgebrochen, wie aus einem handgeschriebenen Brief hervorgeht, der seiner Familie am Dienstag übergeben wurde. Er sagt darin, dass er "okay" sei und dass er seiner Familie alles erzählen werde, die ihn am Donnerstag, seinem Geburtstag, sehen soll → Die Bedingungen, unter denen er dem Abbruch des Hungerstreiks zugestimmt haben soll, sind bislang unbekannt.

550 Gruppen und Einzelpersonen unterzeichneten heute einen offenen Brief, in dem sie die Delegierten der COP27 und die digitalen Giganten (Facebook, Twitter und tutti quanti) aufforderten, sich gegen Fake News zum Thema Klima einzusetzen. Dieser Aufruf ist das Echo einer heute von zwei NGOs (Climate Action Against Disinformation und Conscious Advertising Network) veröffentlichten Umfrage, die zeigt, dass in einem Panel von untersuchten Ländern mindestens 20% der Bevölkerung die menschliche Verantwortung für den aktuellen Klimawandel in Frage stellt...

Die Europäische Union hat ihre Klimaziele nach oben korrigiert. Sie will ihre CO2-Emissionen bis 2030 um "mindestens 57%" reduzieren (im Vergleich zum Industriezeitalter), das sind zwei Prozentpunkte mehr als ihr früheres Ziel von 55%. Dasselbe gilt für die Türkei, die ihre Klimaverpflichtungen ebenfalls nach oben korrigiert hat (Senkung der Emissionen um 41% bis 2030 im Vergleich zu den ursprünglich geplanten -21%) und sich sogar als Gastgeber der COP 31 im Jahr 2026 anbot. NGOs haben die Nachricht mit Skepsis aufgenommen, da sie nicht sehen, wie das Land dieses Ziel konkret umsetzen will.

Wir sind gespannt! Du auch?
  • Ja, voll!
  • Naja, es geht ja immer um das gleiche…
  • Ne, eh alles nur Blabla

Quellen

AFP
cop27.eg
UNFCCC
ONU Info
Le Monde

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Nicolas Quénard
The Lizard King