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Ein gehobene Hand, die eine Bankkarte hält
3 min

Übermäßigen Konsum stoppen: 5 Fragen, die du dir vor einem Kauf stellen solltest

Hast du auch schon mal ein Teil gekauft, das du dann nie benutzt hast?
  • Oh yes, zuhause steht super viel unnützes Zeug rum
  • Ist bestimmt schon mal vorgekommen
  • Nee, sowas passiert mir nicht

Hier wird niemand verurteilt: Impulskäufe passieren uns allen mal! Aber manchmal hat man dann doch ein schlechtes Gewissen…

  • Niemand verschwendet gerne Geld für Dinge, die man nicht braucht.
  • Und klar: Übermäßiger Konsum ist schlecht für unseren Planeten und macht uns auch nicht glücklicher.

Schätzungen zufolge ist die Modeindustrie für den Ausstoß von 1,2 Milliarden Tonnen Treibhausgas pro Jahr verantwortlich. Das sind 2% des weltweiten Ausstoßes!

Zusätzlich gelangen durch die Kleidung bei jedem Waschen kleine Mikrofasern ins Grundwasser. 500.000 Tonnen Plastik landen auf diese Weise jedes Jahr in den Weltmeeren - das ist so viel, wie 50 Milliarden Plastikflaschen!

Natürlich sind Klamotten aber nicht die einzigen Gegenstände, von denen zu viel produziert wird (und die sich daher negativ auf den Planeten auswirken). Ein 32-Zoll Fernseher beispielsweise hat über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg einen CO2-Verbrauch von 250 kg (das ist etwa so viel, wie ein Hin- und Rückflug von Berlin nach München). Diese Zahl steigt natürlich mit der Bildschirmgröße!

Um dir zukünftig bei der Entscheidung zu helfen, ob du das neue Oberteil oder den Mini-Ventilator gerade wirklich brauchst, haben wir dir hier eine Liste mit Fragen zusammengestellt, die du vor einem Kauf abklappern kannst.

1. Werde ich das Teil mindestens 30 Mal benutzen?

2. Kann ich mir das Teil nicht auch ausleihen?

3. Brauche ich das Teil wirklich?

4. Wie wurde das Teil hergestellt?

5. Gibt es vielleicht eine nachhaltig Alternative?

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👀 Quellen

WDR
Eco-age
Umweltbundesamt
Tagesspiegel
Umweltbundesamt

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Esther Meunier
À la recherche de bonnes nouvelles