• GREEN YOURSELF 🥦 Weniger “Fast Fashion” - mehr Style

    Hast du der Umwelt zuliebe mal ein Kleidungsstück nicht gekauft?
    • Schaff ich einfach nicht 🙈
    • Nicht wirklich, ich versuche nicht daran zu denken.
    • Schon ein paar Mal.
    • Ja, und nicht nur einmal! #strongme
    • Die Kleidungsproduktion hat krasse Auswirkungen auf unseren Planeten. Die Modeindustrie verursacht rund 2% der globalen Emissionen 😳
    • Trotzdem platzen unsere Schränke vor Kleidung: Unser Konsum hat sich in 15 Jahren verdoppelt. Noch dazu tragen wir unsere Klamotten für immer kürzere Zeit #fastfashion.
    Jeden Tag werden in Deutschland über 1000 Tonnen Textilien weggeschmissen. Platz 2 in Europa.

    😬 So nachhaltig wir uns auch (versuchen zu) verhalten, es ist super schwer “nein” zu sagen, zu einer Jeans im Sale oder zum trendigen 10-Euro-Sweatshirt.

    💪 Neue Kleidung zu kaufen stärkt auch das Selbstwertgefühl und hilft bei der Identitätsbildung.

    Wie kann man widerstehen und trotzdem Style haben? Hier eine kleine Auswahl unserer besten Alternativen zu Fast Fashion.👇

    Tipp Nr. 1 - Secondhand-Läden

    Eine Figur mit einem Kleidungsstück, zeigt das ok-Zeichen und lächelt.
    56 % haben mindestens einmal Second-Hand-Kleidung gekauft. Du auch?
    • Hab ich und würd ich auch wieder tun! 🙌
    • Hab ich noch nicht probiert, aber warum nicht? 💭
    • Nicht wirklich mein Ding... 😅
    • Normal, mach ich eigentlich nur noch! 💪

    Vergesst das Klischee, dass Secondhandläden Krims-Krams-Läden sind, die muffig riechen. Die meisten von ihnen sind ziemlich gut sortiert und schon für ein paar Euro kann man tolle Schätze finden, die sonst keiner hat.

    Früher wurden sie eher mehr von Menschen mit etwas weniger Geld besucht, heute ist “Vintage-Shopping” absolut angesagt. Mittlerweile haben sogar Influencer:innen ihre eigenen Secondhand-Läden eröffnet (wo allerdings die Preise längst nicht so günstig sind, wie in anderen Secondhand-Läden!).

    👉 Auf dieser Website findet Ihr Second-Hand-Läden in fünf großen deutschen Städten!

    Ihr habt noch Adressen auf Lager?

    Teilt uns hier die besten Adressen mit, damit wir DIE ultimative Liste von Vintage-Stores erstellen können: nowu@wdr.de .

    Tipp Nr. 2 - Apps zum Vintage-Shopping

    Hand mit Handy in der Hand. Darauf ein T-Shirt und ein Euro-Symbol.

    43% der Deutschen haben bereits Kleidung online verkauft. Apps wie Vinted, Vide Dressing oder Websites wie Vino Kilo haben das, was früher großen Aufwand bedeutete super easy gestaltet.

    Das Verkaufen oder Kaufen von Secondhand-Kleidung kann in wenigen Klicks erledigt werden. Es hat zwei Vorteile: es ist nachhaltig und günstiger als neue Kleidung!

    ⚠️ Aber passt auf, dass ihr nicht übertreibt und dann hier anfangt zu überkonsumieren: verkauft Sachen, die Ihr nicht mehr tragt, dann habt ihr auch wieder Platz im Schrank für was Neues…

    Tipp Nr. 3 - Kleidung leihen oder mieten

    Eins von drei gekauften Kleidungsstücken wurde nie getragen.

    Sicher habt ihr schon von geplanter Obsoleszenz gehört, also die gewollte “Alterung” eines Produkts. Aber kennt ihr auch die “kulturelle Alterung”?

    Das passiert, wenn man kauft, wegwirft und wieder kauft, nur um Trends zu folgen - auch wenn die Sache noch in gutem Zustand ist. Das passiert bei Smartphones, Möbeln und auch bei Kleidung.

    ABER: Was ihr vielleicht nicht mehr mögt, kann jemand anderen umso glücklicher machen.

    👉 Wie wäre es, mit Freund:innen eine Tausch-Party zu planen? Die perfekte Gelegenheit, den Kleiderschrank zu erneuern, ohne Geld auszugeben und Dinge wegzuwerfen. (Und gleichzeitig einen chilligen Abend gemeinsam zu verbringen 😍)

    👉 Websites (wie diese) machen es möglich, Kleidung zu mieten. Für ungefähr zehn Euro im Monat könnt ihr euch neue Kleidungsstücke zuschicken lassen, sie tragen und wieder zurückschicken. Die Kleidungsstücke werden dann gereinigt und wieder an andere Nutzer:innen vermietet.

    Gar nicht schlecht für diejenigen, die Bock haben bei neuen Trends immer direkt mitzugehen!

    Tipp Nr. 4 - Alte Kleidung aus der Familie

    Figur passt sich an einen neuen Hut und sagt: "Danke, Oma!"

    Früher waren Klamotten meistens von höherer Qualität. Und: Wie ihr bestimmt auch schon gemerkt habt, kehren alte Styles immer wieder. Zögert nicht, einen Blick in die Kleiderschränke eurer Eltern und Großeltern zu werfen. Am besten fragt ihr vorher ;-)

    Vintage-Mäntel, Pullover und Taschen gehören bald euch... und zwar umsonst!

    Tipp Nr. 5 - D.I.Y.

    Eine Person fragt eine andere: "Nicer Rock, ist der neu?"

    Die Jacke ist in gutem Zustand, aber zu klassisch oder nicht dein Stil? Näh doch was drauf. Geht super schnell!

    Die Jeans steht dir gut, aber die Knie fransen aus? Schneid die Beine ab und schon hast du eine neue Jeans-Shorts!

    Ihr gebt eurer Kleidung ein zweites Leben! Hier findet ihr einen D.I.Y.-Instagram-Account, wenn ihr etwas Inspiration braucht ! 👀

    Bist du bereits Profi?

    Schick uns Fotos deiner allerbesten Kreationen an nowu@wdr.de dann teilen wir sie 🙌

    📎 Und denkt dran: Die umweltfreundlichsten Klamotten sind die, die du bereits besitzt.

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    👀 Quellen

    Ademe
    Bitkom
    WDR Quarks
    IFM
    Yougov
    Europaparlament
    NearMefy
    Tagesspiegel


    🐳 Von Pauline Vallée