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  • FIGHTCLUB ⚡️ So überzeugst du deine Lehrer:innen mehr übers Klima zu sprechen

    Sprecht ihr in deiner Klasse oft über den Klimawandel?
    • Ja🤠
    • Nope 😫

    Wenn du mit “Nope” geantwortet hast, haben wir hier ein paar Argumente, mit denen du deine Lehrer:innen auf jeden Fall überzeugen kannst, das zu ändern (oder zumindest darüber nachzudenken)!

    Argument n°1: Die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen

    Breaking News: den Klimawandel zu stoppen, ist für uns alle eine Challenge. Das heißt nicht nur, dass wir unsere Alltagsgewohnheiten grundlegend ändern müssen, es geht auch um politische, wirtschaftliche und rechtliche Strukturen… Und das ist nur möglich, wenn wirklich jede:r versteht, wie dringend es ist.

    Das Thema ist sehr komplex. Es dauert daher auch seine Zeit, sich richtig damit auseinanderzusetzen. Was gibt es also Besseres, als die jüngere Generation aufzuklären (also euch) und damit Menschen zu briefen, die 100% von den Auswirkungen betroffen sind?

    In welchem Land gibt es bereits Unterricht zum Klimawandel?
    • Schweden 🇸🇪
    • Italien 🇮🇹
    • Rumänien 🇷🇴

    Auch der Weltklimarat (IPCC) spricht davon, dass die Schulbildung einen entscheidenden Teil zum (unbedingt notwendigen) Umdenken innerhalb der Gesellschaft beiträgt:

    “Wir wünschen uns, dass unsere Berichte weltweit in der internationalen Bildung verwendet werden und junge Menschen damit einen Zugang zu den aktuellsten Informationen bekommen.”
    Valérie Masson Delmotte, Vorsitzende des IPCC

    Mit anderen Worten, die Schule sollte dich aufklären und dir zeigen, wie du mit diesem Wissen umgehen kannst → Der Klimawandel wird nämlich für deine Zukunft in jedem Fall noch eine große Rolle spielen. Da wäre es nicht clever das Thema zu vernachlässigen, oder was meinst du?

    Zwei Personen sprechen. Eine hält das Thema für zu komplex, die andere meint es helfe aktuelle Ereignisse einzuordnen.

    Überschwemmungen, Hitzewellen, Pandemien… Die Auswirkungen des Klimawandels beeinträchtigen deinen Alltag schon jetzt.

    “Immer häufiger gibt es bei uns heftige Stürme und starke Regenfälle. Es ist beängstigend. Das hat mich dazu motiviert, mich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen und meinen Schüler:innen zu zeigen, was da eigentlich vor sich geht und warum das so ist.”
    Céline, Biologielehrerin

    Beim Thema Klimawandel sprechen wir auch ganz oft von komplizierten Begriffen, die sich nicht direkt von selbst erklären, wie “Co2-Zertifikate”, “Boden-Degradation”,“Geoingeneering”, “Ökozid”... Das ist die Gelegenheit für deine Lehrer:innen, dir die aktuellen und zukünftigen Veränderungen in vielen Bereichen zu erläutern.

    "Ich wünsche mir, dass das Thema mehr und vor allem anders angegangen wird. Wir sollten dabei auch über die soziale Ungleichheit im Zusammenhang mit der Klimakrise sprechen, von den Menschen, die am meisten betroffen sind… Auch über das Thema Umweltgerechtigkeit. Das könnte man zum Beispiel perfekt in den Lehrplan integrieren, wenn es um Gesellschaftstheorien und soziale Gerechtigkeit geht!”»
    Julien, Lehrer für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
    Viele Jugendliche interessieren sich für das Thema, darunter ein Bild einer Klimademo mit jungen Menschen

    Viele junge Menschen in Europa machen sich Sorgen aufgrund des Klimawandels: Laut einer Ipsos-Umfrage ist das für 46% der Befragten sogar “eines der schlimmsten Probleme der Menschheit”.

    “Die Schüler:innen sind interessiert und fragen viel nach. Viele wissen auch schon was über das Thema und wollen darüber diskutieren. Einige machen sich Sorgen und sind eher pessimistisch eingestellt, andere wiederum total motiviert und wollen direkt alles umkrempeln!”
    Céline, Biologielehrerin
    Zwei Personen sprechen. Eine sagt, man höre oft genug davon. Eine andere meint es wäre gut Jugendliche einzubinden.

    Es wird oft über den Klimawandel gesprochen, das stimmt. Aber darüber zu reden, ohne die Schüler:innen darauf vorzubereiten und sie zu unterstützen, kann zu Verunsicherung und der Angst, alleingelassen zu werden, führen.

    Die UNESCO setzt sich daher für ein globales Konzept zur “Bildung für nachhaltige Entwicklung” ein. Die Idee: die “globale Verbreitung und Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft” zu fördern.

    “Durch meinen Unterricht versuche ich den Schüler:innen die Last der individuellen Verantwortung abzunehmen. Ich will ihnen zeigen, dass das Verbot von Plastikstrohhalmen die Klimakrise nicht lösen wird, sondern, dass es vielmehr um ein kollektives Umdenken geht.”
    Julien, Lehrer für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

    Über den Klimawandel zu sprechen, kann schnell beunruhigend wirken. Die UNESCO empfiehlt daher auch auf die mentalen Auswirkungen der Schüler:innen zu achten und sie dabei zu unterstützen, mit dem Problem umzugehen. Das kann in unterschiedlicher Form stattfinden, zum Beispiel indem über Lösungsvorschläge diskutiert wird.

    “Schüler:innen aus den höheren Klassenstufen sagen mir oft: ‘wir können eh nichts machen, da müssen sich die Politiker:innen und die Länder drum kümmern’. Ich sag ihnen dann immer: ‘Ihr seid die Bürger:innen, ihr könnt auch mitbestimmen… und bald könnt ihr sogar auch wählen!’”
    Céline, Biologielehrerin

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    🧐 Und jetzt?

    Bevor eure Lehrer:innen Problem angehen, sollten sie sich darüber Informieren. Es gibt dazu mehrere Ansätze:

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    👀 Quellen

    Ipsos
    Reuters
    UN CC:e-Learn
    Unesco



    🐳 Von Pauline Vallée